Wie La Guagua selbst ist auch diese Website schon ein wenig in die Jahre gekommen. Mittlerweile habe ich festgestellt, dass die Darstellung nicht auf allen Bildschirmen so ist, wie sie sein soll. Es ist mir jedoch innerhalb einer angemessenen Zeit nicht gelungen, die Ursachen zu finden und zu beheben. Ich bitte deshalb um Nachsicht und hoffe, dass die eine oder der andere Interessierte dennoch in der Lage ist, sich an den Bildern zu erfreuen und die Texte zumindest weitgehend zu lesen, falls Interesse daran besteht.
Zunächst gebe ich einige Informationen über das Boot, die meist etwas veralteten Bilder werde ich im Laufe des Jahres durch neue ersetzen.

Gun 06/15

zu verkaufen / for sale


Auf dem Winter-liegeplatz in Saksköbing

in den Alands



Ankern: Mit "La Guagua" ankern wir stets vor einem etwa 10 m langen Hahnepot, das auf den beiden Bug-Klampen (durchgebolzt) belegt wird. Als Hauptanker verwenden wir einen 25 lbs CQR und, wenn das nicht reicht, zusätzlich einen 10 kg Bruce. Beide Anker haben einen 8 mm Kettenvorlauf von etwa 6 m, anschließend 16 mm Nylon, 3-kardeelig geschlagen. Bei Verwendung von 2 Ankern wird in jede Ankerleine an der Stelle, die das Zentrum des Hahnepot bilden soll mittels Achterknoten (= Achtknoten aus einer Bucht) ein Auge eingeknotet. Beide Augen werden miteinander durch zwei einwandfreie (keine !! Scharten) 8 mm-Karabiner verbunden (bei ganz fürchterlichen Bedingungen wird mittels Palstek eine Festmacherleine (Angstleine) in die Augen eingeknüpft und mittschiffs belegt). Hierdurch werden stets beide Rümpfe (fast) gleich belastet. Dies ermöglicht uns unter allen Umständen, die wir bisher erlebt haben, ein recht ruhiges Ankern. Das Verfahren mit den Karabinern ersetzt seit 2009 ein Früheres, etwas Umständlicheres, bei dem nur geknotet wurde.
Längsseite an den Felsen: ist für uns wegen des geringen Tiefgangs bisweilen möglich, wenn wir (ziemlich) sicher sind, dass es auch über Nacht oder während unseres Landgangs keine Welle gibt. Gute Fender sind jedoch ein Muss und lange Leinen empfehlenswert.
Die Motoraufhängung haben wir in Form einer nach achtern gerichteten Wagendeichsel (rot) mit Drehpunkt unter der Haupttraverse realisiert. Wird der Motor benötigt (in den Hafen, aus dem Hafen), so wird er mit einer Talje weggefiert und in die Senkrechte geklappt. Die Fernsteuerung befindet sich Bb. am Motorkasten, in dessen anderer Seite auch der Tank nebst Reservekanistern untergebracht ist. Auf dem Bild befindet sich der Motor in Segelposition.
In den Jahren 2006 bis 2008 bestand unser Unterbodenschutz aus Melkfett. Das Unterwasserschiff sah am Ende der Saison immer schlimm aus: aber einen Monat bevor dieses Bild aufgenommen wurde, sind wir noch 17,8 kn gelaufen. In 2008 waren wir mit dem Ergebnis nicht mehr zufrieden und haben deshalb 2009 wieder konventionelles Antifouling aufgetragen.